Fallstudie

VERKEHRSINSELN UND LINKSABBIEGESPUREN

PROBLEMATIK:
Bordsteine aus Beton sind weit verbreitete Hilfsmittel zur Abgrenzung von Verkehrsinseln, Linksabbiegespuren, Zickzack-Durchlässen und anderen Bauwerken zur Verkehrsleitung. Am Tage sind diese Einrichtungen sehr hilfreich und ermöglichen:
• die Kanalisierung des Verkehrs
• die Verlangsamung des Verkehrs
• den Schutz der Fahrzeugführer bei der Durchfahrt oder beim Halten
• den Schutz der Fußgänger und anderen Verkehrsteilnehmer, wie Radfahrer.
Nachts jedoch werden diese Anlagen zu Hindernissen, die bei Regen schlecht zu sehen bzw. in Ballungsgebieten oder anderen leuchtenden Zonen schwer zu lokalisieren sind (Phänomen projizierter Schatten). 

INSTALLIERTES PRODUKT

Ausstattung der gesamten Umrandung dieser Bauwerke mit retroreflektierenden Glasmarkern.
Diese Markierungsknöpfe sind einfach einzubauen und verwandeln sich nachts durch das Anstrahlen von Autoscheinwerfern
in leuchtende Punkte, welche die Kontur und Position der ausgestatteten Bauwerke eindeutig kennzeichnen.
Sie verursachen keine Lichtverschmutzung und werden weder von Fußgängern und Fahrzeugführern noch von den Anwohnern als störend empfunden. Nach ihrer Installation fügen sich diese Markierungsknöpfe in die Umgebung ein und gewähren über Jahre hinweg einen effizienten Betrieb.

INSTALLATIONSTECHNIK

Die Installation dieser Marker ist einfach und bei Standard-Bordsteinen aus Beton in weniger als einer Minute durchführbar.
Der Abstand zwischen den einzelnen Markierungsknöpfen variiert zwischen 1 und 2 m.
Montiert wird der Markierungsknopf entweder auf der Oberseite der Bordsteine oder an ihrer geneigten Ebene (max. Winkel = 40°).

Schritt 1: Durchführung einer Kernbohrung mit Hilfe eines Kernbohrers mit Diamantzähnen und doppelter Bohrkrone (Ø47-Bohrkrone in einer Ø52-Bohrkrone). Dieses Werkzeug ist mit einem positions- und höhenverstellbaren Anschlagsring  ausgestattet, der von einer Kernbohrung zur nächsten eine einheitliche Bohrtiefe gewährleistet (HOLOTOOL).

Schritt 2: Zerbrechen und Herausnehmen des Bohrkerns mit Hilfe eines Schraubenziehers. Dieser wird an einer Seite eingeführt und mit einem kleinen Schlag versenkt. Dadurch zerbricht der Bohrkern unter dem Aufsatz des Markers, der sich in der genauen Tiefe für die ordnungsgemäße Montage des Markers befindet.

Schritt 3: Entfernung des sich in der Kernbohrung angesammelten Bohrwassers (mit einem Schwamm oder einem Sauger).

Schritt 4: Einsetzen des Markers mit Hilfe eines Schlagaufsatzes aus hartem Kunststoff und einem einfachen Hammer. Der Markierungsknopf wird versenkt und positioniert sich auf seinem Aufsatz, der durch die doppelte Bohrkrone entstanden ist.

Installierte Produkte